Letztlich geht es dann wohl doch eher ums Geld. | Foto: Ben Margot / Keystone

Elsevier ist als erster wissenschaftlicher Verlag in die Sammelklage gegen das Technologieunternehmen Meta wegen Urheberrechtsverletzungen eingestiegen. Mitkläger sind grosse Buchverlage wie Hachette und Macmillan oder der Autor Scott Turow.

«Viele akademische Autoren sind nicht gerade begeistert davon, dass Elsevier ihre Interessen vor Gericht vertritt.»David Hansen

Allerdings sind gemäss dem Direktor der Non-Profit-Organisation Authors Alliance, David Hansen, wohl «viele akademische Autoren nicht gerade begeistert davon, dass Elsevier ihre Interessen vor Gericht vertritt». Viele von ihnen hätten den Verlag wegen dessen Geschäftspraktiken bereits öffentlich boykottiert. Er befürchtet zudem, dass der Rechtsstreit zu einem Vergleich führt, dank dem Meta Sprachmodelle mit lizenzierten Inhalten von Elsevier trainieren darf. Wissenschaftliche Autorinnen und Forschende hätten dadurch kaum etwas zu gewinnen.