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Illustration: Ikonaut

4 — Gut für Konto und Umwelt

Durch die Kombination aus Material und Daten verspricht sich das Spin-off konkrete Vorteile: bis zu vier Tonnen mehr Nutzlast pro Container, rund 15 Prozent tiefere Transportkosten und über 20 Prozent weniger CO₂-Emissionen.

3 — Jederzeit den Überblick haben

Alle Daten werden ins Kontrollzentrum geschickt: Transporteurinnen können so ihre Lieferungen in Echtzeit verfolgen und behalten jederzeit den Überblick über Standort und Zustand der Ware. Das Spin-off vermietet die Container für definierte Handelsrouten und kombiniert sie mit den digitalen Dienstleistungen. Künftig soll die Plattform auch KI-gestützte Prognosen ermög­lichen, etwa zu Ankunftszeit oder ­Zustand der Fracht.

2 — Leichtere Materialien und integrierte Sensoren

Das Spin-off Aeler ersetzt Stahl durch faserverstärkte und recycelte Kunststoffe in einer Sandwichplattenkonstruktion. Diese sind stabiler und isolieren besser – oft so gut, dass zusätzliche Kühlung oder zusätzliche Polsterung wegfallen. Gleich­zeitig wird der neuartige Container (blau) so selbst zum Messinstrument: integrierte Sensoren erfassen jederzeit Temperatur, Feuchtigkeit, Erschütterung und Standort.

1 — 60 Jahre alter Standard

Rund 40 Millionen Stück der klassischen Stahlcontainer sind weltweit im Einsatz (rot). Seit 60 Jahren sind sie kaum weiterentwickelt worden. ­Sperrige, empfindliche und wertvolle Güter haben höhere Anforderungen an Platz, Polsterung und vor allem Temperatur. Ausserdem erschwert die komplexe Lieferkette mit vielen verschiedenen Akteuren die Nachverfolgbarkeit. Diese Faktoren ­führen zu Verlusten, Ineffizienz und unnötigen Emissionen.