Miniaturisierte Antenne für einen RFID-Tag auf einer Pinzettenspitze.

Die Antenne für einen RFID-Tag ist schon so klein, dass sie mit der Pinzette gehalten werden muss. Um Zellen zu markieren, reicht dies jedoch noch nicht. | Foto: Florian Hartmann

Mit sogenannten RFID-Tags lässt sich zum Beispiel der Weg eines Pakets verfolgen. Ein EPFL-Team will die Tags nun auf wenige Mikrometer schrumpfen – kleiner als Zellen – für biomedizinische Untersuchungen. Der Sprung auf wenige Millimeter ist schon geschafft: Der Tag besteht aus einer winzigen Antenne, die in Gigahertz sendet. Diese Frequenzen, die angesichts des Signalverlusts in biologischem Gewebe optimal sind, wurden durch Einbau eines Kondensators erreicht.

A. F. Carnicero et al.: Ultraminiature RFID Chipless Tag Detection Through Magnetic Near-Field. IEEE Open Journal of Antennas and Propagation (2025)